Aktuelles

Hinweise, Ankündigungen & Aktionen

Was bei VA:TER gerade wichtig ist: interne Hinweise, öffentliche Ankündigungen und laufende oder geplante Aktionen.

Hinweise & Ankündigungen

AngeheftetCommunity · Fallarbeit

Aus Austausch wird dokumentierte Fallarbeit

## Fälle gehören dorthin, wo sie nachvollziehbar bleiben VA:TER lebt vom Austausch. Wirksamkeit entsteht jedoch erst dann, wenn Erfahrungen nicht im täglichen Nachrichtenstrom verschwinden, sondern **geordnet dokumentiert, gemeinsam ausgewertet und strategisch weiterentwickelt werden können**. Deshalb bitten wir alle Mitglieder, ausführliche Falldarstellungen künftig im Forum unter folgendem Pfad einzustellen: > **Forum → Fallwerkstatt → Fall sortieren** oder > **Forum → Fallbeispiele & Austausch → Fallbeispiele** Dort können wir einen Fall dauerhaft nachvollziehbar bearbeiten: - Ausgangslage und bisheriger Verlauf erfassen, - den aktuellen Verfahrensstand einordnen, - offene Fragen und konkrete Ziele herausarbeiten, - Rückfragen und Antworten an einem Ort bündeln, - Entwicklungen fortlaufend ergänzen, - wiederkehrende Muster erkennen, - Erfahrungen für andere Betroffene nutzbar machen. ## Die WhatsApp-Gruppe bleibt erhalten Unsere WhatsApp-Gruppe bleibt ein wichtiger Ort für: - schnellen allgemeinen Austausch, - kurze Rückfragen, - aktuelle Hinweise, - gegenseitige Unterstützung, - persönliche Verbindung innerhalb der Gemeinschaft. Sie soll jedoch künftig **ergänzend und nicht mehr als zentraler Ort ausführlicher Fallarbeit** genutzt werden. Messenger-Nachrichten verschwinden schnell im Verlauf. Informationen werden mehrfach erzählt, wichtige Zusammenhänge gehen verloren und erarbeitete Erkenntnisse sind später kaum noch auffindbar. > **Austausch verbindet. Dokumentation schafft Wirkung.** ## So sollte eine Falldarstellung aufgebaut sein Bitte beschreibt euren Fall möglichst strukturiert: 1. **Kurze Ausgangslage** 2. **Bisheriger zeitlicher Verlauf** 3. **Aktueller Konflikt oder Verfahrensstand** 4. **Beteiligte Stellen und Institutionen** 5. **Bisherige Anträge, Entscheidungen oder Reaktionen** 6. **Konkretes Ziel** 7. **Offene Fragen** 8. **Vorhandene Nachweise oder relevante Unterlagen** Die Darstellung muss nicht von Anfang an perfekt sein. Entscheidend ist, dass ein nachvollziehbarer Ausgangspunkt entsteht, auf dem wir gemeinsam aufbauen können. ## Schutz persönlicher Daten Bitte anonymisiert vor einer Veröffentlichung insbesondere: - Namen von Kindern und unbeteiligten Dritten, - private Anschriften, - vollständige Aktenzeichen, - Telefonnummern und E-Mail-Adressen, - Namen nicht öffentlich beteiligter Fachkräfte, - Unterschriften und sonstige Identifikationsmerkmale. Bilder von Kindern, vollständige nicht anonymisierte Akten und unnötige intime oder vertrauliche Angaben dürfen nicht öffentlich eingestellt werden. ## Unser gemeinsames Ziel Wir wollen nicht nur über Missstände sprechen. Wir wollen sie: - dokumentieren, - nachvollziehbar machen, - rechtlich und psychologisch einordnen, - wiederkehrende Strukturen erkennen, - und daraus belastbare Handlungsmöglichkeiten entwickeln. Aus einzelnen Erfahrungen entsteht gemeinsames Wissen. Aus gemeinsamem Wissen entsteht Orientierung. Und aus nachvollziehbarer Dokumentation entsteht die Kraft, Veränderungen einzufordern.
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Material

Erwin Prüfert: Wenn Daten Jahrzehnte überdauern müssen

Eine Jugendhilfeakte kann über Generationen relevant bleiben. Erwin Prüfert zeigt auf 29 Seiten, wie Datenherkunft, Richtigkeit, Verantwortlichkeit, Aufbewahrung und Zugangsrechte zusammenhängen. Sein fachübergreifender Beitrag vergleicht § 9b SGB VIII und die DSGVO mit anderen langjährigen Informationssystemen und fordert eine differenzierte, rechtlich abgesicherte Diskussion über Auffindbarkeit und Aufarbeitung.
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Material

Erwin Prüfert: Datenschutz darf Aufarbeitung nicht pauschal verhindern

Wie lassen sich Datenschutz, berechtigte Akteneinsicht und institutionelle Verantwortung verbinden? Erwin Prüfert erläutert in einem sieben Seiten umfassenden Fachentwurf die Anforderungen des § 9b SGB VIII, die Grenzen pauschaler Schwärzungen und die Bedeutung sorgfältiger Dokumentation für die spätere Aufarbeitung von Kinderschutzentscheidungen. Das Original ist jetzt bei VA:TER dokumentiert.
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Presseanfrage

PapaKlartext: VA:TER fragt nach Anspruch, Methodik und Wirkung

Wer Eltern in hochbelasteten Trennungs-, Jugendamts- und Familiengerichtssituationen Orientierung anbietet, übernimmt Verantwortung. **VA:TER hat deshalb eine weitere Presseanfrage versandt – diesmal an PapaKlartext.** Das Angebot positioniert sich mit Beratung, Informationsmaterialien und konkreten Handlungsempfehlungen für Eltern im Kontakt mit Jugendämtern und Familiengerichten. Dabei wird unter anderem mit Erfahrung, „Insiderwissen“ und konkreten Strategien für schwierige familienrechtliche Situationen geworben. Wir möchten genauer wissen, welche fachlichen Grundlagen, Erfahrungen und Ziele hinter diesem Angebot stehen. ## Unsere Fragen Unsere Fragen betreffen unter anderem: - die fachliche Qualifikation und Grundlage des Beratungsangebots, - die Bedeutung des beworbenen „Insiderwissens“, - das Verhältnis zwischen Systemkritik und Kooperation mit Jugendämtern, - die Frage, wo sinnvolle Zusammenarbeit endet und bloße Anpassung an behördliche Erwartungen beginnt, - die fachlichen Grundlagen der Empfehlungen für hochstrittige Trennungs- und Familienkonflikte, - die Abgrenzung zwischen allgemeiner Beratung und rechtlicher Einzelfallbewertung, - Aussagen zur gerichtlichen Verwertbarkeit und Wirksamkeit angebotener Strategien, - Datenschutz und Vertraulichkeit bei hochsensiblen Familienangelegenheiten, - sowie die Frage, woran der konkrete Erfolg eines solchen Angebots für Eltern und Kinder gemessen wird. ## Die grundsätzliche Frage Besonders interessiert uns eine grundsätzliche Frage: **Soll ein Angebot wie PapaKlartext Eltern in erster Linie dabei unterstützen, innerhalb bestehender Strukturen möglichst erfolgreich zu agieren – oder gehört dazu auch, problematische Strukturen und mögliches institutionelles Fehlverhalten kritisch zu hinterfragen und Veränderungen einzufordern?** Dabei geht es ausdrücklich nicht um Vorverurteilung. Wo nachvollziehbare fachliche Grundlagen, Erfahrungen und Antworten vorliegen, werden wir diese selbstverständlich in unsere weitere Einordnung einbeziehen. ## Wie geht es weiter? **Die Presseanfrage wurde am 01.10.2026 versandt.** Wir werden über eine Stellungnahme und unsere weitere Einordnung transparent berichten. **Wir freuen uns auf die Antworten.** 👉 [Zur Website von PapaKlartext](https://papaklartext.netlify.app)

VA:TER- Eltern erheben das Wort stellt Presseanfragen an DGUV,DGB Und BAuA

Wie weit darf zusätzliche Erwerbsarbeit bei Unterhaltspflicht gehen? VA:TER – Eltern erheben das Wort stellt Presseanfragen an DGUV, DGB und BAuA Wie viel zusätzliche Arbeit kann von einem barunterhaltspflichtigen Elternteil verlangt werden, der bereits einer Vollzeitbeschäftigung nachgeht? Mit dieser Frage beschäftigen wir uns aktuell bei VA:TER – Eltern erheben das Wort. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, die Unterhaltspflicht gegenüber Kindern infrage zu stellen. Kinder haben Anspruch auf Unterhalt und Eltern tragen Verantwortung. Unsere Recherche setzt an einem anderen Punkt an. Wenn von einem unterhaltspflichtigen Elternteil erwartet wird, seine Erwerbsmöglichkeiten möglichst weitgehend auszuschöpfen, stellt sich zwangsläufig die Frage, wo die tatsächlichen Grenzen dieser zusätzlichen Erwerbstätigkeit liegen. Ein Mensch kann schließlich nicht unbegrenzt arbeiten. Arbeitszeit ist mehr als eine Zahl Besonders relevant wird diese Frage bei Menschen, die bereits körperlich schwere, geistig stark beanspruchende oder sicherheitsrelevante Tätigkeiten ausüben. Was bedeutet es beispielsweise, wenn jemand bereits acht Stunden körperlich gearbeitet, Maschinen bedient, ein Fahrzeug geführt oder eine Tätigkeit mit hoher Konzentration ausgeübt hat und anschließend noch einer weiteren Beschäftigung nachgehen soll? Dabei geht es nicht ausschließlich um die Anzahl der geleisteten Stunden. Schlaf, Erholung, körperliche Belastung, psychische Beanspruchung, Konzentrationsfähigkeit und Reaktionsvermögen spielen ebenfalls eine Rolle. Und irgendwann betrifft Überlastung nicht mehr ausschließlich den Beschäftigten selbst. Wer übermüdet ein Fahrzeug führt, Maschinen bedient oder andere sicherheitsrelevante Aufgaben übernimmt, kann möglicherweise auch Kollegen oder andere Menschen gefährden. Drei Institutionen wurden von uns angeschrieben Um diese Fragen nicht einfach selbst zu beantworten oder vorgefertigte Schlussfolgerungen zu veröffentlichen, haben wir uns mit ausführlichen Presseanfragen an drei Institutionen gewandt. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, DGUV, haben wir insbesondere um eine fachliche Einordnung aus Sicht von Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Prävention gebeten. Den Deutschen Gewerkschaftsbund, DGB, haben wir zu Arbeitnehmerrechten, gesundheitlichen Belastungsgrenzen, Arbeitszeiten, Nebentätigkeiten und dem langfristigen Erhalt der Erwerbsfähigkeit befragt. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, BAuA, haben wir um eine wissenschaftliche Einordnung gebeten. Dabei interessieren uns insbesondere Erkenntnisse zu langen Arbeitszeiten, Mehrfachbeschäftigung, Ermüdung, Regeneration, Leistungsfähigkeit, Fehlhandlungen und Unfallrisiken. Eine Frage steht für uns besonders im Mittelpunkt Unsere Recherche lässt sich auf eine zentrale Frage herunterbrechen: Ist die theoretische Möglichkeit, noch weitere Stunden zu arbeiten, tatsächlich dasselbe wie die Fähigkeit, diese zusätzlichen Stunden dauerhaft gesund, leistungsfähig und sicher zu erbringen? Genau hier möchten wir genauer hinschauen. Denn eine kurzfristige Steigerung des Einkommens hilft langfristig niemandem, wenn eine dauerhafte Überlastung letztlich Gesundheit oder Erwerbsfähigkeit beeinträchtigt. Genauso muss berücksichtigt werden, dass Arbeitsschutz nicht nur dem einzelnen Arbeitnehmer dient. Je nach Tätigkeit schützt er auch Kollegen und andere Menschen. Wir warten auf die Stellungnahmen DGUV, DGB und BAuA haben von uns umfangreiche Fragen erhalten und wurden um eine schriftliche Stellungnahme gebeten. Sobald uns Antworten vorliegen, werden wir diese auswerten und über die Ergebnisse unserer Recherche berichten. Dabei gilt für uns ein wichtiger Grundsatz: Wir wollen nicht vorgeben, welche Antwort am Ende herauskommen muss. Wir wollen nachvollziehbare Antworten auf Fragen, die für barunterhaltspflichtige Arbeitnehmer eine erhebliche Bedeutung haben können. Auch die angeschriebenen Institutionen sollen die Möglichkeit erhalten, unsere Fragestellungen fachlich einzuordnen, Annahmen zu korrigieren und auf wissenschaftliche Erkenntnisse hinzuweisen. VA:TER – Eltern erheben das Wort Für Eltern. Für Kinder. Für Gerechtigkeit.
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Presseanfrage · Transparenz

3. Jugendamt-Betroffenen-Kongress: VA:TER fragt nach Ergebnissen

## Zwei Kongresse sind vorbei. Der dritte wird bereits beworben. Für den **26./27.09.2026** wird inzwischen der dritte „Jugendamt-Betroffenen-Kongress“ in Erfurt angekündigt. Beworben werden unter anderem **„Expertenvorträge“, „fundiertes Wissen“, Arbeitsgruppen, konkrete Lösungen, gemeinsame Projekte und bundesweite Vernetzung**. VA:TER möchte wissen, was daraus bislang konkret entstanden ist. Deshalb haben wir den Veranstalter **Frank Bernd Stegmaier** um Auskunft zu den Ergebnissen der beiden bereits durchgeführten Kongresse gebeten. Unsere Fragen betreffen insbesondere: - Teilnehmerzahlen und Durchführung, - Namen und Qualifikationen der angekündigten Experten, - tatsächlich gegründete und aktive Arbeitsgruppen, - konkrete Arbeitsergebnisse und umgesetzte Projekte, - veröffentlichte Berichte, Leitfäden und Positionspapiere, - das angekündigte Nachrichtenportal, - Finanzierung, Teilnahmeentgelte und Transparenz, - sowie die Frage, welche überprüfbaren Ergebnisse nach zwei Kongressen tatsächlich vorliegen. Besonders interessiert uns, **welche konkreten Ergebnisse heute aufgrund der bisherigen Kongresse existieren, die es vorher nicht gab**. Dabei geht es ausdrücklich nicht um Vorverurteilung. Sollten entsprechende Ergebnisse, Fachbeiträge und Projekte vorliegen, werden wir diese selbstverständlich in unsere weitere Einordnung einbeziehen. **Die Presseanfrage wurde am 15.09.2026 versandt.** Wir werden über die Antwort und die vorgelegten Ergebnisse berichten. ### Wir freuen uns auf die Ergebnisse.
Aktuelles

Erste offizielle Presse- und Accountability-Anfrage versandt

## VA:TER wird auch institutionell aktiv Im Rahmen von **VA:TER – Eltern erheben das Wort** wurde die erste umfangreiche **Presse- und Accountability-Anfrage** offiziell an die Pressestelle und Gerichtsleitung des Amtsgerichts Auerbach übermittelt. Auf **47 Seiten mit insgesamt 370 strukturierten Fragen** geht es unter anderem um Aktenführung, Verfahrenssicherung, Informationsgleichheit, Eilverfahren, Kindesanhörungen, Befangenheitsgesuche, Dienstaufsicht sowie institutionelle Fehler- und Qualitätskontrolle. Der Umfang ist dabei kein Selbstzweck. Wo staatliches Handeln tief in Familien, Elternrechte und das Leben von Kindern eingreift, muss nachvollziehbar bleiben, **wie gearbeitet, dokumentiert, geprüft und mit möglichen Fehlern umgegangen wird**. Denn staatliche Institutionen sind kein Selbstzweck: Sie stehen im Dienst eines demokratischen Rechtsstaats und damit letztlich der Bürger, deren Rechte sie zu schützen haben. Den ausführlichen Beitrag zur Anfrage und zu unserem Verständnis von **Accountability** findet ihr im Forum im Bereich **„Medien & Presse“**.

Willkommen bei VA:TER / Eltern erheben das Wort!

Liebe Eltern, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, heute ist ein wichtiger Tag: Unsere Webseite von VA:TER / Eltern erheben das Wort geht offiziell an den Start! Wir haben uns zusammengetan, um eine starke Stimme für Elternrechte und das Wohl unserer Kinder zu sein. Wir stehen noch am Anfang unseres Weges und befinden uns mitten im Aufbau - doch mit jeder Stimme, jedem Beitrag und jeder Unterstützung wachsen wir. Was dich bei uns erwartet Unsere Plattform soll ein geschützter Raum für Austausch, Gegenseitige Hilfe und konkrete Unterstützung sein: - Das Forum - Deine Geschichte zählt: Wir möchten ein echtes Sprachrohr für deine Erfahrungen sein. Ein Forum lebt von Leben und Mut. Wir laden die Ersten von euch herzlich dazu ein, den Anfang zu machen und ihre Geschichten zu teilen. Du bist nicht allein! - Der Downloadbereich - Fundierte Hilfe zur Selbsthilfe: In Kürze stellen wir euch hier fachlich geprüfte Musterbriefe, Anträge und Leitfäden zur Verfügung. Unser Ziel ist es, euch im Umgang mit Behörden und Institutionen den Rücken zu stärken und bedarfsgerechte Orientierung zu bieten. Werde Teil unserer Gemeinschaft Egal, ob du selbst als betroffenes Elternteil Unterstützung suchst, deine Erfahrungen teilen möchtest oder einfach unsere Anliegen unterstützen willst: Du bist herzlich willkommen! Gemeinsam können wir etwas bewegen. Lass uns die Ärmel hochkrempeln, einander helfen und das Wort erheben. Wir freuen uns auf eine starke, wachsende Gemeinschaft mit euch! Herzliche Grüße, Das Team von VA:TER / Eltern erheben das Wort
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Aktionen & News

Aktuell sind keine Aktionen eingetragen.

Neue Artikel & Analysen

Analyse

Wer eine Kindheit dokumentiert, trägt Verantwortung – auch Jahrzehnte später

Erwin Prüferts Reformarbeiten zur Kinder- und Jugendhilfe zeigen, weshalb Aufarbeitung mehr braucht als ein Recht auf Akteneinsicht: nachvollziehbare Informationen, geschützte Zugänge, klare Verantwortlichkeiten und ein System, das die eigene Geschichte eines Menschen nicht aus dem Blick verliert.

Erwin Prüfert untersucht in drei Facharbeiten, wie Jugendhilfeakten langfristig gesichert, gefunden und rechtmäßig eingesehen werden können. VA:TER analysiert seine Reformansätze zu § 9b SGB VIII, Datenschutz, Aktenqualität und Verantwortungsnachvollziehbarkeit – und fragt, wie Menschen auch Jahrzehnte später Zugang zu ihrer eigenen Geschichte erhalten.

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Wochenüberblick

VA:TER-Kinderschutzmonitor KW 42: Krippenmisshandlung und institutionelle Verantwortung

Ein rechtskräftiges Urteil in München, neue Bundesberichte zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt und deutliche Kritik an der Jugendhilfereform prägen die Woche.

Ein Urteil wegen Misshandlungen von Krippenkindern wirft Fragen zu Meldewegen und Leitungspflichten auf. Neue Bundesberichte fordern stärkere Aufarbeitung, Schutzkonzepte und institutionelle Verantwortung.

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Dokumentation

PapaKlartext nach VA:TER-Presseanfrage: Falsche Werbeaussage zu Nutzerzahlen eingeräumt – Überarbeitung angekündigt

Dennis Calbow räumt Schwächen bei Werbeaussagen, fachlicher Darstellung und Datenschutzorganisation ein – und kündigt Korrekturen an

Nach einer 23 Fragen umfassenden Presseanfrage von VA:TER hat PapaKlartext-Betreiber Dennis Calbow mehrere frühere Aussagen kritisch eingeordnet. Eine Werbeaussage zu Nutzerzahlen bezeichnet er als falsch; weitere Formulierungen, Datenschutzprozesse und fachliche Grenzen sollen überarbeitet werden.

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Analyse

Die Düsseldorfer Tabelle ist kein Gesetz. Warum behandelt man sie wie eines?

Ein Hilfsmittel für den Durchschnittsfall prägt bundesweit die Realität getrennter Familien – während genau das, was Familien unterscheidet, erst nachträglich als Einzelfall zurückerobert werden muss

Die Düsseldorfer Tabelle hat keine Gesetzeskraft und ist auf Durchschnittsfälle zugeschnitten. Trotzdem prägt sie Unterhaltsberechnungen bundesweit. VA:TER untersucht, was geschieht, wenn Betreuung, Umgangskosten, Wohnraum und zwei reale Elternhaushalte erst nachträglich über Einzelfallkorrekturen berücksichtigt werden.

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Analyse

Eine Mutter wird nicht durch die Geburt geheilt

Über Selbstentwertung, kommerzialisierte Sexualisierung und transgenerationale Muster – und warum Kinder nicht die ungeheilten Wunden ihrer Eltern tragen dürfen

Elternschaft löscht keine Biografie. VA:TER analysiert, wie ungeklärter Selbstwert, psychologische Kontrolle und transgenerationale Muster in Familien weiterwirken können – und warum weder Sexarbeit noch eine schwierige Vergangenheit für sich über Erziehungsfähigkeit entscheiden.

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Recht & Einordnung

Wer sauber arbeitet, muss Beistand nicht fürchten

Warum Unterstützung in Jugendamtsgesprächen kein Gnadenakt ist – und weshalb „Hausrecht“ gesetzliche Beteiligungsrechte nicht einfach aus der Welt schafft

Dürfen Eltern zu Gesprächen beim Jugendamt einen Beistand oder eine Vertrauensperson mitbringen? VA:TER ordnet § 13 SGB X, § 10a SGB VIII und die Grenzen des Hausrechts ein – und zeigt, warum Unterstützung kein Zeichen mangelnder Kooperation ist.

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Wochenüberblick

VA:TER-Kinderschutzmonitor KW 41: Jugendhilfereform und neue Kinderschutzstrukturen

Der Bundestag berät die Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe. Bayern bindet Betroffene in eine neue Kinderschutzkommission ein, während schwere Gewalt- und Missbrauchsvorwürfe in Sachsen die Schutzfrage erneut konkret machen.

KW 41: Die Jugendhilfereform erreicht den Bundestag, Bayern schafft neue Beteiligungsstrukturen im Kinderschutz und Sachsen meldet schwere aktuelle Ermittlungsfälle. VA:TER trennt belegte Tatsachen konsequent von offenen Fragen.

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Wochenüberblick

VA:TER-Wochenüberblick | 2026-10-07: Jugendhilfe und Rechtsschutz

Neue Bundestagsunterlagen zur Jugendhilfereform sowie geltende Regeln für digitale Vollstreckung und Teilhabeberatung prägen die Woche.

Die Jugendhilfereform geht mit offenen Bund-Länder-Konflikten in den Bundestag. Neue Regeln digitalisieren die Vollstreckung und erweitern die Teilhabeberatung. VA:TER ordnet Rechtsstatus und Folgen für Familien ein.

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Recht & Einordnung

Große Verantwortung braucht wirksame Kontrolle

Petition E-210744 fordert unabhängige Kontrolle der Jugendämter

Christian Sommerlad fordert mit Petition E-210744 eine wirksame unabhängige Kontrolle der Jugendämter. VA:TER ordnet ein, welche Rechte bereits bestehen – und warum Ombudschaft, Akteneinsicht und interne Qualitätssicherung die Frage nach unabhängiger Kontrolle noch nicht vollständig beantworten.

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Wochenüberblick

VA:TER-Kinderschutzmonitor KW 40: Schulbedrohung in Dresden und Jugendhilfereform

Ein bewaffneter Vorfall an einem Dresdner Gymnasium wirft Fragen zum Risikomanagement auf. Gleichzeitig erreicht die Jugendhilfereform den Bundestag und neue Daten zeigen Veränderungen in der Kindertagesbetreuung.

KW 40: Bedrohung von Schülern in Dresden, Jugendhilfereform im Bundestag und neue Kita-Daten. VA:TER trennt belegte Tatsachen konsequent von offenen Fragen.

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Wochenüberblick

VA:TER-Wochenüberblick | 2026-09-30: Kindergeld und Jugendhilfe

Der Bundesrat stimmt dem Gesetz zum antragslosen Kindergeld zu, verlangt Kurskorrekturen bei der Jugendhilfereform und verweist einen Kinderschutzantrag an die Ausschüsse.

Antragsloses Kindergeld passiert den Bundesrat; bei Jugendhilfe und Kinderschutz beginnen weitere Beratungen. VA:TER erklärt Rechtsstatus, offene Fragen und Folgen für Familien.

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Dokumentation

Drei Kongresse, viele Versprechen – aber wo sind die Ergebnisse?

Drei Kongresse, viele Versprechen – aber wo sind die Ergebnisse?

Der Jugendamt-Betroffenen-Kongress wirbt mit Expertenwissen, Arbeitsgruppen, Vernetzung und gemeinsamen Projekten. VA:TER fragte nach konkreten Ergebnissen, Qualifikationen und Arbeitsergebnissen. Die gesetzte Antwortfrist verstrich – eine Stellungnahme liegt bis heute nicht vor.

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Wochenüberblick

VA:TER-Kinderschutzmonitor KW 39: Jugendhilfereform und digitaler Kinderschutz

Der Bundesrat befasst sich mit der Reform der Kinder- und Jugendhilfe, während im Bundestag über die Umsetzung eines umfassenderen digitalen Kinderschutzes beraten wird.

Jugendhilfereform im Bundesrat und digitaler Kinderschutz im Bundestag: KW 39 rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie aus politischen Vorhaben überprüfbare Schutzstrukturen werden.

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Wochenüberblick

VA:TER-Wochenüberblick | 2026-09-23: Pflegefamilien und Jugendhilfe

Neue Orientierungswerte für Pflegefamilien und eine DIJuF-Arbeitshilfe zu Zuständigkeitswechseln prägen eine ruhige Nachrichtenwoche.

Neue Orientierungswerte für Pflegefamilien und eine Arbeitshilfe zu Zuständigkeitswechseln in der Jugendhilfe: VA:TER erklärt, was für 2027 empfohlen wird, was verbindlich ist und wie Hilfen ohne Bruch fortgeführt werden sollten.

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Dokumentation

BAuA antwortet auf VA:TER: Was lange Arbeitszeiten mit Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Sicherheit machen

Was die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zu langen Arbeitstagen, Nebenjobs, Regeneration und Unfallrisiken sagt

Die BAuA hat auf eine Presseanfrage von VA:TER geantwortet. Ihre wissenschaftlichen Quellen zeigen, was lange Arbeitstage, zusätzliche Erwerbstätigkeit, fehlende Regeneration und zunehmende Ermüdung für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Unfallrisiken bedeuten können.

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Hintergrund

Wenn ein Kind durch mehr als sechs Psychiatrien geht

Mikes Geschichte – und die Frage, was Verantwortung bedeutet, wenn ein Kind dauerhaft schwer belastet ist

Mikes Tochter durchlief nach seinen Angaben mehr als sechs psychiatrische Kliniken und benötigt weiterhin stationäre Behandlung. Seine Geschichte wirft die Frage auf, wie Jugendhilfe und Familiengericht mit Warnungen, Fehlprognosen und den langfristigen Folgen ihrer Entscheidungen umgehen.

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Wochenüberblick

VA:TER-Kinderschutzmonitor KW 38: Frühe Hilfen in Sachsen und Debatte um die Jugendhilfereform

Sachsen stabilisiert die Förderung von Prävention und Frühen Hilfen. Zugleich warnt die Ombudschaft vor möglichen Schwächungen individueller Hilfen, während Schutzkonzepte und Beteiligung bundesweit im Fokus stehen.

Neue Förderregeln in Sachsen, Kritik an der geplanten Jugendhilfereform und die Forderung nach verbindlichen Schutzkonzepten an Schulen prägen KW 38. Der Monitor trennt dabei konsequent zwischen belegter Entwicklung, fachlicher Kritik und bloßem Verdacht.

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Analyse

Wir werden von Kindern regiert

Nicht von lachenden Kindern – sondern von ungeheilten Anteilen in Erwachsenen, denen Macht gegeben wurde

Was geschieht, wenn ungeklärte Kränkung, Scham und Kontrollbedürfnis auf Macht treffen? VA:TER über emotionale Reife in Jugendamt, Gericht und anderen Institutionen.

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Kommentar

Verantwortung ist ein Verb

Warum Empörung, Jammern und digitale Zustimmung noch keine Veränderung sind – und weshalb das „Wir“ auch dich meint

VA:TER braucht keine Zuschauertribüne. Wer Veränderung fordert, muss nicht alles können – aber irgendwann etwas beitragen. Über Ohnmacht, Selbstermächtigung und ein „Wir“, das jeden Einzelnen meint.

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